Entwickelt wurde die Idee im Rahmen des weltweiten EXPO-Projektes "KLEX-Klimaschutzprogramm EXPO-Region Hannover". Dieses gemeinsam von der Niedersächsischen Energie-Agentur und dem Kommunalverband Großraum Hannover koordinierte Netzwerk von Klimaschutzprojekten versuchte seit 1994, die Idee des "global denken - regional kooperieren - lokal handeln" in der Region Hannover umzusetzen. Dem Publikum vor und während der Weltausstellung wurden konkrete Lösungsbeiträge zum Schutz des globalen Klimas in der Hannover-Region präsentiert.

Eine Art der Präsentation war die Durchführung von Exkursionen. Diese sogenannten KLEXkursionen waren geführte Entdeckertouren in der Hannover-Region, bei denen innovative Klimaschutzprojekte im Mittelpunkt der attraktiven Inforeisen standen. Ob künstlerisch gestaltete Windkraftanlagen, solar beheizte Freibäder oder beeidruckende Photovoltaik-Anlagen: Interessierten Laien, Fachleuten, Familien, Schulklassen oder Vereinen wurde auf den Entdecktertouren konkretes Anschauungsmaterial zum Thema Klimaschutz geboten. Neben den KLEXkursionen "Sonnentempel und Windgötter", "Schlau am Bau" und "Kleine und große Kraftpakete" zu regenerativen Energieprojekten, ökologischen Wohngebieten und BHKW-Einsatzfeldern gab es mit "Raus aus der Schule - rein in die Praxis" auch eine KLEXkursion speziell für Schulklassen.

Da aber solche Exkursionen gerade für Schulklassen relativ aufwändig und teuer waren und Infomaterial speziell für SchülerInnen und Jugendliche fehlte, war schnell die Idee einer "virtuellen KLEXkursion" geboren. Die konzeptionelle Entwicklung und die Beantragung von Fördermitteln aber dauerte, so dass die "virtuellen KLEXkursionen" zu einem Folgeprojekt von KLEX in den Jahren 2001 und 2002 wurden.

Am Anfang des "KlimaSchutzBasis NoCoZwo" genannten Projektes standen die Erstellung eines umweltkommunikativen sowie eines inhaltlichen und strukturellen Konzeptes. Nachdem die Trainingsbasis mit ihren Bereichen genauer definiert war, wurden zahlreiche Projekte besucht, um Projekt- und Bildmaterial zu sammeln. Mit diesem Material konnten die Inhalte definiert, die Aufgaben entwickelt und die Screens gestaltet werden. Gleichzeitig wurden die vielfältigen Materialien für den Basisbereich recherchiert und ausgewählt. All das setzten Programmierer in monatelanger Arbeit zu einer spielbaren CD-ROM zusammen. Parallel warben die Beteiligten weitere Finanzmittel ein, banden Akteure und Institutionen ein und erarbeiteten die begleitenden Materialien.